Nah gelegener Wald. Nacht. Ein altes verfallenes Schloss in der Mitte.
Die Räuber haben sich im Wald versammelt und warten nun ungeduldig auf die Rückkehr des Hauptmanns, der sich verspätet. Schweizer erfährt von dem hinterlistigen Plan, den Spiegelberg und Razmann ausgeheckt haben, um den Hauptmann zu töten. Er reagiert auf der Stelle und ersticht Spiegelberg. In die aufgewühlte Räuberbande kehren Karl Moor und Kosinsky zurück. Entsetzt über das Vorgefallene stimmt Karl das Lied von Brutus und Cäsar an, das seine Hoffnungslosigkeit preis gibt. Plötzlich taucht Hermann auf, der ihm vom elenden Schicksal des alten Moor berichtet. Sofort befreit Karl den Vater, der ihn jedoch nicht erkennt. Der Graf erzählt Karl von Franzens Missetaten. Karl schwört Rache und schickt Schweizer los, ihm den Bruder zu bringen.
Mittwoch, 2. Januar 2008
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