Samstag, 15. Dezember 2007

3. Akt - 2. Szene

Gegend an der Donau.

Die Räuberbande hat sich versammelt, nachdem sie eine Schlacht, trotz Überzahl der Gegner, für sich entschieden haben. Karl denkt nach. Darüber, dass die Welt doch so schön sei, er aber verstoßen sei vom Vater und in der Mitte der Räuberbande Verbrechen begangen habe. Er wünscht sich seine friedliche, wohlbehütete Kindheit zurück, als alles noch in Ordnung war.
Da nähert sich der junge Kosinsky der Räuberbande. Er möchte der Gruppe beitreten. Zunächst versucht Karl ihn von dieser Idee abzubringen. Er spricht wie ein Vater zu ihm und rät ihm, sofern er auch nur einen Funken Hoffnung in sich trägt, den Bund der Verzweiflung zu verlassen (vgl. S. 92). Doch Kosinsky lässt sich von seinem Vorhaben nicht abbringen. Er erzählt der Bande seine Geschichte, die verblüffende Ähnlichkeit mit der von Karl aufweist.
Karl, der die ganze Zeit unruhig auf und ab gegangen ist, befiehlt seinen Räubern zum Schloss seines Vaters aufzubrechen.

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